Hermann-Hesse-Bahn

Wiederinbetriebnahme Hermann-Hesse Bahn

Beschreibung des Projektes:

Im Rahmen der geplanten Reaktivierung der in den 90er Jahren stillgelegten Hermann-Hesse Bahn zwischen Calw und Weil-der-Stadt wurden Reptilien vermutet. Das Gebiet wurde auf Reptilien kartiert, um spätere Bauabschnitte nach Plan durchführen zu können. An aktuellen Bauabschnitten wurde Reptilienzaun aufgestellt. Auch wurde eine Kartierung von Orchideen im geplanten Eingriffsbereich durchgeführt. Dabei wurden mehrere heimische Orchideen gefunden.

Modernisierung Umspannwerk Mannheim

Modernisierung Umspannwerk Mannheim

Beschreibung des Projektes:

Auf dem Betriebsgelände des Umspannwerkes ist im geplanten Baufeld eine nicht unerhebliche Anzahl an Mauereidechsen beheimatet. Um trotzdem die Modernisierung reibungslos zu gestalten, wird einer unserer Reptilienzäune um das geplante Baufeld errichtet, um ein weiteres Einwandern von Eidechsen zu verhindern. Die im Baufeld befindlichen Tiere werden gefangen und umgesiedelt.

Reptilienvergrämung Mannheim

Reptilienvergrämung mittels Folie in Mannheim

Beschreibung des Projektes:

Um ein Bauprojekt in Mannheim starten zu können, muss eine auf der Vorhabensfläche vorkommende Mauereidechsenpopulation von dort weichen. So wurde zu der Möglichkeit der Vergrämung durch eine weiße Kunststoff-Folie gegriffen. Diese wird während der Aktivitätszeit auf der Fläche aufgebracht und sukzessive in der Richtung, in die man die Tiere vergrämen möchte, erweitert. Gegen Windeinwirkung werden auf die Folie Sandsäcke gelegt.

Die weiße Folie bewirkt, dass die Fläche durch die Sonne weit weniger als das Umfeld erwärmt wird und damit für die Eidechsen unattraktiv wird. So folgen die Eidechsen der Wärme. Damit kann man die Wanderungsrichtung der Tiere gezielt steuern.

Um zu verhindern, dass nach dem Ende der Maßnahme die Tiere wieder in die Fläche einwandern, wird einer unserer Reptilienzäune um das spätere Baufeld aufgestellt.

Mastsanierung Osterburken

Sanierung von Strommasten nähe Osterburken

Beschreibung des Projektes:

Bei der Sanierung von Mastfüßen einer Überland-Stromleitung kommt es im Eingriffsbereich zu Konfliktpotential mit Amphibien und Reptilien. Um sicher zu stellen, dass hier das Tötungsverbot von geschützten Tieren nach §44 (1) BNatSchG nicht zum Tragen kommt, wird prophylaktisch unser Reptilien- und Amphibienzaun um die geplante Baustelle aufgestellt.

Reptilienzaun- / umsiedelung Pfinztal

Reptilienzaun / Reptilienumsiedelung Pfinztal

Beschreibung des Projektes:

Bei der Erschließung eines Neubaugebietes in Pfinztal soll in einen von Eidechsen und Schlingnattern besiedelten Lebensraum eingegriffen werden. Dazu werden in unmittelbarer Nähe Ersatzlebensräume für die Tiere geschaffen, in die sie umgesiedelt werden. Einer unserer Reptilienzäune wird aufgestellt, um zu verhindern, dass weitere Tiere dort einwandern und die umgesiedelten Tiere wieder zurück in ihren ursprünglichen Raum laufen. Anbei sind Bilder von dem Reptilienzaun zu sehen und ein Bild von einem für Schlingnattern geschaffenen Ersatzlebensraum.

Ausgleichsflächen

Anlegen von Ausgleichsflächen und Überwinterungshabitaten für Zauneidechsen

Beschreibung des Projektes:

Im Rahmen eines öffentlichen Bauprojektes wurde eine von Zauneidechsen besiedelte Fläche in Anspruch genommen. Um den Zauneidechsen einen Ersatzlebensraum zu schaffen, wurden  für sie mehrere Ersatzhabitate angelegt. Diese bestehen aus Überwinterungsmöglichkeiten mit groben Steinen und Holz, das ca. 1 Meter in den Boden reicht, aus einer vorgelagerten ca. 50 cm tiefen Sandlinse, die als Möglichkeit zur Eiablage dient. Im weiteren Umfeld wurde autochtones Saatgut ausgebracht, um in den Folgejahren die Nahrungsverfügbarkeit für die Zauneidechsen zu sichern. Ebenfalls zu sehen sind die großen Reisighaufen, die sofortige Nahrung für die Eidechsen liefern, da hier viele Kleinlebewesen und Insekten zu finden sind. Nach dem Sicherstellen der Funktionalität des Ersatzlebensraumes wurde das spätere Baufeld durch einen unserer Reptilienzäune von der restlichen Fläche abgegrenzt, um ein Wiedereinwandern der Tiere zu verhindern. Anschließend wurden die Tiere von uns im Bereich des späteren Baufeldes abgefangen und in die errichteten Ersatzlebensräume umgesiedelt.

Schutz von Feuersalamandern

Schutz von Feuersalamandern - Schloss Heidelberg

Beschreibung des Projektes:

Im Rahmen der Sanierung der Mauern im Schloss Heidelberg muss die dort in nicht unerheblicher Anzahl lebende Feuersalamanderpopulation geschützt werden. Diese leben dort in den Spalten der bis zu 3 Meter mächtigen Schlossmauern. Zum einen dürfen die Salamander nicht mehr ins Baufeld gelangen, zum anderen soll ihnen an einigen Stellen weiterhin Zugang zu ihren alten Quartieren gewährt bleiben. So werden unsere Amphibienzäune entlang des Baufeldes errichtet. Diese leiten die Tiere zu von uns gebauten Tunneln, durch die die Tiere an die überlassenen Quartiere an der Schlossmauer gelangen können, ohne durch das Baugeschehen beeinträchtigt zu werden.

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